Die Digitalisierung hält Einzug in das deutsche Markenrecht

Die Digitalisierung hält Einzug in das deutsche Markenrecht

Am 14.01.2019 ist das Markenrechtsmodernisierungsgesetz (MaMoG) in Kraft getreten. 

Es setzt die EU-Richtlinie 2015/2436 um und soll europäischen Unternehmen den Erwerb und Schutz von Marken erleichtern. Eine der Änderungen ist, dass eine Marke, um schutzfähig zu sein, nicht mehr grafisch darstellbar sein muss. Es können daher künftig beispielsweise auch Multimediamarken, Hologrammmarken oder Geräusche als Klangmarken digital eingereicht und angemeldet werden. Nach wie vor sind jedoch die Wortmarke und die kombinierte Wort-/Bildmarke die wichtigsten Instrumente zum Schutz des eigenen Produktnamens. Hierbei muss unbedingt die territoriale Beschränkung des Markenschutzes beachtet werden. Eine Beneluxmarke entfaltet ihren Schutz beispielsweise ausschließlich in den Beneluxländern. Wer mit seinem Produkt auch in Deutschland erfolgreich sein möchte, sollte rechtzeitig für einen Markenschutz auch in Deutschland sorgen.

Für weitere Informationen nehmen Sie Kontakt auf mit Herrn Heinz-Josef Klönne.

 

  • gepubliceerd : Dienstag, 05 März 2019